Madagascar
Rubriken: Nominierte & Gewinner, Bücher-, Fernseh- & Kinohelden, GameBoy Advance, Nintendo DS, Playstation 2, Xbox, 2005, Jump'n'Run & Funspiele*

Das fetzt richtig
Bild: Activision Deutschland GmbH
Bild: Activision Deutschland GmbH
Spiel des Monats 09/2005
Gewinner des Deutschen Kindersoftwarepreis TOMMI 2005.
2. Platz
Als Hollywood noch mehr Geld mit Kinobesuchen als mit DVDs machte, fielen die dazugehörigen Computerspiele meistens lust- und fantasielos aus. In den letzten Jahren hat sich das vehement geändert, und das Spiel „Madagascar“ ist dafür ein hervorragendes Beispiel.
In diesem Animationsfilm büchsen ein Löwe, ein Zebra, ein Nilpferd und eine Giraffe aus dem New Yorker Zoo aus und verzweifeln als verhätschelte Zootiere an Natur und Wildnis. Darin besteht der Humor des Films. Das Computerspiel greift diesen Witz auf, reichert ihn aber noch mit vielen originellen, unterhaltsamen und schrägen Ideen an, die selbst Acht- bis Zehnjährige in ihren Bann ziehen können.
Im ersten Level lernen die Spieler die jeweiligen Fähigkeiten der Tiere kennen: Zebra Marty (ein Seelenverwandter des Esels aus „Shrek“) öffnet mit einem kräftigen Tritt fast jedes Tor. Löwe Alex, ein Meister des Springens, verjagt Störenfriede mit königlichem Gebrüll. Die Nilpferddame Gloria gehört zur behäbigen Sorte, gewinnt aber jedes Rennen, wenn sie scharfe Chilischoten einsammelt, Abkürzungen nimmt oder ihren „Poklatscher“ einsetzt. Am witzigsten ist die Giraffe Melman. Der baumlange Hypochonder muss in vorgegebener Zeit den Müll aus seinem Gehege pfeffern, in dem er seine Beine wie Helikopterblätter rotieren lässt.
In den folgenden Levels geht es um den Ausbruch, einen Ausflug in die City von New York, eine Überfahrt mit dem Schiff und um die unfreiwillige Landung auf der Insel „Madagascar“.
Viele Ideen sind toll: So müssen die Pinguine das Schiff kapern, indem sie die Mannschaft mit Hilfe eines Krans in Käfige setzen. Stülpt sich ein Pinguin einen Karton über, kann er von den Mannschaftsmitgliedern nicht gesehen werden. Das ist alles spannend, witzig und eine echte Herausforderung für junge Spieler, denn die Games erfordern nicht nur reines Abspulen bekannter Jump-and-Run-Mechanismen, sondern verlangen auch Köpfchen. So kann das Zebra die Wächter mit einem Tritt gegen den Mülleimer ausschalten, darf aber nicht in den Lichtkegel ihrer Taschenlampen geraten. Folglich muss es sie von ihren Posten locken, um sie ins Reich der Träume zu schicken.
Noch ein Wort zur Gewalt: Das Spiel macht richtig Spaß und hat für das Genre „Geschicklichkeitsspiel“ vertretbare Action-Elemente. In den Minispielen handelt es sich um Adaptionen bekannter Videospiele-Klassiker: Mit einer kleinen Rakete auf fliegende Untertassen schießen oder mit einem Flugzeug den Zeppelin vor Angreifern schützen. Das Ganze ist niedlich gemacht – Gewalt wird hier nicht zelebriert, und es sterben keine Menschen. „Geballert“ wird aber dennoch. Wer damit ein Problem hat, muss die Finger von dem Spiel lassen.
Test erfolgte mit der Version für die PS2
Gewinner des Deutschen Kindersoftwarepreis TOMMI 2005.
2. Platz
Als Hollywood noch mehr Geld mit Kinobesuchen als mit DVDs machte, fielen die dazugehörigen Computerspiele meistens lust- und fantasielos aus. In den letzten Jahren hat sich das vehement geändert, und das Spiel „Madagascar“ ist dafür ein hervorragendes Beispiel.
In diesem Animationsfilm büchsen ein Löwe, ein Zebra, ein Nilpferd und eine Giraffe aus dem New Yorker Zoo aus und verzweifeln als verhätschelte Zootiere an Natur und Wildnis. Darin besteht der Humor des Films. Das Computerspiel greift diesen Witz auf, reichert ihn aber noch mit vielen originellen, unterhaltsamen und schrägen Ideen an, die selbst Acht- bis Zehnjährige in ihren Bann ziehen können.
Im ersten Level lernen die Spieler die jeweiligen Fähigkeiten der Tiere kennen: Zebra Marty (ein Seelenverwandter des Esels aus „Shrek“) öffnet mit einem kräftigen Tritt fast jedes Tor. Löwe Alex, ein Meister des Springens, verjagt Störenfriede mit königlichem Gebrüll. Die Nilpferddame Gloria gehört zur behäbigen Sorte, gewinnt aber jedes Rennen, wenn sie scharfe Chilischoten einsammelt, Abkürzungen nimmt oder ihren „Poklatscher“ einsetzt. Am witzigsten ist die Giraffe Melman. Der baumlange Hypochonder muss in vorgegebener Zeit den Müll aus seinem Gehege pfeffern, in dem er seine Beine wie Helikopterblätter rotieren lässt.
In den folgenden Levels geht es um den Ausbruch, einen Ausflug in die City von New York, eine Überfahrt mit dem Schiff und um die unfreiwillige Landung auf der Insel „Madagascar“.
Viele Ideen sind toll: So müssen die Pinguine das Schiff kapern, indem sie die Mannschaft mit Hilfe eines Krans in Käfige setzen. Stülpt sich ein Pinguin einen Karton über, kann er von den Mannschaftsmitgliedern nicht gesehen werden. Das ist alles spannend, witzig und eine echte Herausforderung für junge Spieler, denn die Games erfordern nicht nur reines Abspulen bekannter Jump-and-Run-Mechanismen, sondern verlangen auch Köpfchen. So kann das Zebra die Wächter mit einem Tritt gegen den Mülleimer ausschalten, darf aber nicht in den Lichtkegel ihrer Taschenlampen geraten. Folglich muss es sie von ihren Posten locken, um sie ins Reich der Träume zu schicken.
Noch ein Wort zur Gewalt: Das Spiel macht richtig Spaß und hat für das Genre „Geschicklichkeitsspiel“ vertretbare Action-Elemente. In den Minispielen handelt es sich um Adaptionen bekannter Videospiele-Klassiker: Mit einer kleinen Rakete auf fliegende Untertassen schießen oder mit einem Flugzeug den Zeppelin vor Angreifern schützen. Das Ganze ist niedlich gemacht – Gewalt wird hier nicht zelebriert, und es sterben keine Menschen. „Geballert“ wird aber dennoch. Wer damit ein Problem hat, muss die Finger von dem Spiel lassen.
Test erfolgte mit der Version für die PS2
Fazit:
Kinder werden es lieben. Väter auch.

| Preis | nur noch gebraucht erhältlich |
| Hersteller | Activision Deutschland GmbH |
| Plattform | Windows 98/2000/ME/XP & NDS/GBA/NGC/PS2/Xbox |
| Sprache | Deutsch |
| Veröffentlicht | 2005 |
| Alter | ab 6 Jahren |
| USK | Freigegeben ohne Altersbeschränkung |
