
Max besucht Meister Klobürste
Bild: Tivola Verlag GmbH
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Kaum zu glauben, aber Max wird jünger. Im neuesten Abenteuer sitzt der Held im Sandkasten und schippt. Und schippt. Und schippt.
Bis endlich der Erfinder Onkel Pong aus dem Haus stapft, um seine neuste Errungenschaft vorzuführen: Eine Taschenlampe für den Zauberer Zottelzopf. Doch das Lämplein funktioniert auch als Besen oder Staubsauger. Nur ist Onkel Pong zu faul, seine Errungenschaft dem Zauberer selbst zu überreichen. Schluss mit Schippen, Max muss los und besucht den Zauberer im gestreiften Haus hinter den Steinbergen. Doch da hat sich ein kleines Problem eingeschlichen: Zottelzopf wurde von einer bösen Hexe in eine Klobürste verzaubert. Und jeder, der in seinem Leben eine Klobürste benutzt hat, weiß, was für eine entwürdigende Position das ist. Folglich hilft Max bei der Suche nach den sorgsam versteckten Teilen des Zauberspruchs, der aus Klobürsten wieder echte Zauberer werden lässt. Dabei gelingen den Machern wieder schöne atmosphärische Bilder mit netten, kleinen, verspielten Ideen. So wandert Max zum Beispiel in einem Zauberbuch umher, trifft dort auf ein Geheimzimmer mit einer Zaubermaschine, die aus Max eine Maus (und andere Tiere) machen kann. Sehr schräg fallen auch die völlig abgefahrenen Zaubersprüche aus, die dann wunderbar sinnlose Aktionen zur Folge haben: Etwa eine Kuh mit Gummistiefeln, die mitten im Zimmer steht. Oder irgendwelche bizarren Fabelwesen sagen so seltsame Dinge wie "Abrakdabra hiphip". Lustig. Dennoch wirkt dieser Max-Titel nicht so tief wie die bisherigen Produktionen. Das liegt daran, dass Max im Haus des Zauberers niemanden trifft. Zottelzopf ist selbst eine Klobürste und kein menschlicher Anblick. Sonst gab es immer Gespenster, Piraten und Außerirdische, die den Titel mit ihren schrägen Persönlichkeiten erfrischten. Hier ist alles leer. Dann fiel natürlich zum ersten Mal der ebenso greise wie geniale Hans Paetsch als Erzähler aus. Auch die Aufgaben schienen früher cleverer. Bei "Max auf dem Mond" muss der Held erst einmal eine Rakete zusammenbauen. Und hier? Hier setzt er am Ende die gefunden Kartenteile zusammen und besteht mit dem Zauberer Zottelzopf einen Besenritt (Jump and Run). Und der Showdown mit der Hexe Zippelzuckel wird ganz ohne unsere Hilfe bestritten. Sie kann nur noch alles in Kuchenstücke verwandeln und wird darob verrückt. Ganz nett. Aber reicht das?
Bis endlich der Erfinder Onkel Pong aus dem Haus stapft, um seine neuste Errungenschaft vorzuführen: Eine Taschenlampe für den Zauberer Zottelzopf. Doch das Lämplein funktioniert auch als Besen oder Staubsauger. Nur ist Onkel Pong zu faul, seine Errungenschaft dem Zauberer selbst zu überreichen. Schluss mit Schippen, Max muss los und besucht den Zauberer im gestreiften Haus hinter den Steinbergen. Doch da hat sich ein kleines Problem eingeschlichen: Zottelzopf wurde von einer bösen Hexe in eine Klobürste verzaubert. Und jeder, der in seinem Leben eine Klobürste benutzt hat, weiß, was für eine entwürdigende Position das ist. Folglich hilft Max bei der Suche nach den sorgsam versteckten Teilen des Zauberspruchs, der aus Klobürsten wieder echte Zauberer werden lässt. Dabei gelingen den Machern wieder schöne atmosphärische Bilder mit netten, kleinen, verspielten Ideen. So wandert Max zum Beispiel in einem Zauberbuch umher, trifft dort auf ein Geheimzimmer mit einer Zaubermaschine, die aus Max eine Maus (und andere Tiere) machen kann. Sehr schräg fallen auch die völlig abgefahrenen Zaubersprüche aus, die dann wunderbar sinnlose Aktionen zur Folge haben: Etwa eine Kuh mit Gummistiefeln, die mitten im Zimmer steht. Oder irgendwelche bizarren Fabelwesen sagen so seltsame Dinge wie "Abrakdabra hiphip". Lustig. Dennoch wirkt dieser Max-Titel nicht so tief wie die bisherigen Produktionen. Das liegt daran, dass Max im Haus des Zauberers niemanden trifft. Zottelzopf ist selbst eine Klobürste und kein menschlicher Anblick. Sonst gab es immer Gespenster, Piraten und Außerirdische, die den Titel mit ihren schrägen Persönlichkeiten erfrischten. Hier ist alles leer. Dann fiel natürlich zum ersten Mal der ebenso greise wie geniale Hans Paetsch als Erzähler aus. Auch die Aufgaben schienen früher cleverer. Bei "Max auf dem Mond" muss der Held erst einmal eine Rakete zusammenbauen. Und hier? Hier setzt er am Ende die gefunden Kartenteile zusammen und besteht mit dem Zauberer Zottelzopf einen Besenritt (Jump and Run). Und der Showdown mit der Hexe Zippelzuckel wird ganz ohne unsere Hilfe bestritten. Sie kann nur noch alles in Kuchenstücke verwandeln und wird darob verrückt. Ganz nett. Aber reicht das?
Fazit:
Schöner Titel, der leider nicht an die Tiefe oder Vielfältigkeit der Vorgänger heranreicht.

| Preis | 19,95 Euro (Sonderedition) |
| Hersteller | Tivola Verlag GmbH |
| Plattform | PC: 386er PC, 4 MB RAM, Grafik: 256, Windows 3.xMac: 4 MB RAM, System 7.1 |
| ISBN | 3-934789-03-X |
| Sprache | Deutsch, Englisch, Spanisch |
| Veröffentlicht | 2000 |
| Alter | 4 - 8 Jahre |
| USK | Freigegeben ohne Altersbeschränkung |
