Die Siedler - Aufstieg eines Königreiches
Rubriken: Simulation und Strategie, Deutscher Kindersoftwarepreis TOMMI, Nominierte & Gewinner

Vom Mini-Dorf zur Riesenstadt
Bild: Ubi Soft Entertainment GmbH
Bild: Ubi Soft Entertainment GmbH
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Kindersoftwarepreis TOMMI 2007
1. Platz
Wer fühlt sich schon zu Hausaufgaben, Kinderzimmer aufräumen und Müll runter bringen berufen, wenn er doch am Computer über ein ganzes Volk herrschen kann.
Der neue Teil der beliebten Aufbau-Simulation„Die Siedler“ sorgt nun mal garantiert für wochenlangen Spielspaß. Auch Siedler haben mit Wind und Wetter verschiedener Jahreszeiten und Klimazonen zu kämpfen. Je nach Breitengrad der aktuellen Mission erschweren lange und harte Winter den Anbau von Korn oder die brennende Sonne der Steppe macht es den Spielern schwer, Vieh zu züchten. Sie bauen Jägerhütten oder Steinbrüche und lassen die Bäckereien Brot und die Weber Kleidung herstellen. Auf gebauten Straßen kommen Siedler mit ihren Marktkarren schneller zum Lagerhaus, und fehlende Waren können mit umliegenden Dörfern gehandelt werden. Zwar ist der wuselige Comic-Stil der Vorgänger-Spiele realistischeren Charakteren gewichen, aber durch die detaillierte Darstellung des Treibens sehen gespannte Spieler jetzt direkt in die Häuser hinein und dem fegenden Bäcker oder sägenden Holzfällern zu. Neu sind auch Frauen, die Siedler auf Festen kennen lernen und die sich zur Steigerung der Produktivität mit ihren gewählten Gatten die Arbeit teilen.
Das sagte die TOMMI Fachjury: "Ewig wuselt es auf dem Schirm: Eines der besten Strategie- und Aufbauspiele wird immer detaillierter. Städte wachsen heran und mit ihnen Probleme und Bedürfnisse. Da ist strategisches Denken gefordert. Zwar hat der Klassiker per se keinen pädagogischen Effekt, schult aber das Prinzip Ursache, Wirkung und Organisation. Komplex, aber nicht kompliziert - und klasse."
Das sagt die Kinderjury: "Das Strategie- und Aufbauspiel "Die Siedler" hat den TOMMI verdient, weil wir selber entscheiden, was wir bauen und dabei viele Aktionen machen können. Schön ist, dass es so viele verschiedene Ritter zur Auswahl gibt, wobei jeder andere Fähigkeiten hat. Es ist faszinierend, ein eigenes Königreich aufzubauen und auf Tiere, Essen, Rohstoffe und die Bedürfnisse der Menschen zu achten. Wir finden es auch gut, dass wir nie Schulden haben. Es gibt einfach ein Limit an Geld, und damit müssen wir halt zurecht kommen. Toll ist der Zoom: Wir können den Menschen von ganz nah bei der Arbeit zusehen, und sogar die Kühe und Schafe machen "Muh" und "Mäh". Es wirkt alles sehr echt. Während des Spiels feiern wir immer wieder lustige Feten. Und es gibt viel über das Mittelalter zu lernen. Die Installation dauert zwar etwas lange, aber es lohnt sich. Es gibt so viel zu tun, dass es nie langweilig wird. Wir würden es immer wieder spielen."
1. Platz
Wer fühlt sich schon zu Hausaufgaben, Kinderzimmer aufräumen und Müll runter bringen berufen, wenn er doch am Computer über ein ganzes Volk herrschen kann.
Der neue Teil der beliebten Aufbau-Simulation„Die Siedler“ sorgt nun mal garantiert für wochenlangen Spielspaß. Auch Siedler haben mit Wind und Wetter verschiedener Jahreszeiten und Klimazonen zu kämpfen. Je nach Breitengrad der aktuellen Mission erschweren lange und harte Winter den Anbau von Korn oder die brennende Sonne der Steppe macht es den Spielern schwer, Vieh zu züchten. Sie bauen Jägerhütten oder Steinbrüche und lassen die Bäckereien Brot und die Weber Kleidung herstellen. Auf gebauten Straßen kommen Siedler mit ihren Marktkarren schneller zum Lagerhaus, und fehlende Waren können mit umliegenden Dörfern gehandelt werden. Zwar ist der wuselige Comic-Stil der Vorgänger-Spiele realistischeren Charakteren gewichen, aber durch die detaillierte Darstellung des Treibens sehen gespannte Spieler jetzt direkt in die Häuser hinein und dem fegenden Bäcker oder sägenden Holzfällern zu. Neu sind auch Frauen, die Siedler auf Festen kennen lernen und die sich zur Steigerung der Produktivität mit ihren gewählten Gatten die Arbeit teilen.
Das sagte die TOMMI Fachjury: "Ewig wuselt es auf dem Schirm: Eines der besten Strategie- und Aufbauspiele wird immer detaillierter. Städte wachsen heran und mit ihnen Probleme und Bedürfnisse. Da ist strategisches Denken gefordert. Zwar hat der Klassiker per se keinen pädagogischen Effekt, schult aber das Prinzip Ursache, Wirkung und Organisation. Komplex, aber nicht kompliziert - und klasse."
Das sagt die Kinderjury: "Das Strategie- und Aufbauspiel "Die Siedler" hat den TOMMI verdient, weil wir selber entscheiden, was wir bauen und dabei viele Aktionen machen können. Schön ist, dass es so viele verschiedene Ritter zur Auswahl gibt, wobei jeder andere Fähigkeiten hat. Es ist faszinierend, ein eigenes Königreich aufzubauen und auf Tiere, Essen, Rohstoffe und die Bedürfnisse der Menschen zu achten. Wir finden es auch gut, dass wir nie Schulden haben. Es gibt einfach ein Limit an Geld, und damit müssen wir halt zurecht kommen. Toll ist der Zoom: Wir können den Menschen von ganz nah bei der Arbeit zusehen, und sogar die Kühe und Schafe machen "Muh" und "Mäh". Es wirkt alles sehr echt. Während des Spiels feiern wir immer wieder lustige Feten. Und es gibt viel über das Mittelalter zu lernen. Die Installation dauert zwar etwas lange, aber es lohnt sich. Es gibt so viel zu tun, dass es nie langweilig wird. Wir würden es immer wieder spielen."
Fazit:
Das ist bestes Spielen und Lernen!

| Preis | ca.45 Euro |
| Hersteller | Ubi Soft Entertainment GmbH |
| Plattform | Win XP |
| Sprache | Deutsch |
| Veröffentlicht | 2007 |
| Alter | ab 8 Jahren |
| USK | Freigegeben ab 6 Jahren |
| Text aus: | spielen und lernen 02/08 |
